Girokonto Commerzbank

Commerzbank Die Commerzbank bietet das Konto Girokonto an. In der folgenden Tabelle sehen übersichtlich sortiert die wichtigsten Details zum Konto. Bitte beachten Sie, dass ausschließlich die Konditionen der jeweiligen Bank gelten. Prüfen Sie daher nochmals genau die Konditionen der Bank vor Abschluss des Vertrages.


Bank Commerzbank
Produkt Girokonto
monatliche Grundgebühr 0,00 EUR
geforderter monatlicher Geldeingang ja
Minimum monatlicher Geldeingang 1.200,00 EUR
Höchstalter keine Altersbeschränkung
weitere Voraussetzungen keine
Welche Kreditkarte MasterCard
jährliche Kosten Kreditkarte 29,90 EUR
weitere Informationen Kreditkarte keine
Geld abheben Kostenlos Bargeld abheben an über 9.000 inländischen Geldautomaten bei der Cash Group (HypoVereinsbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank, Postbank sowie die jeweiligen Tochterunternehmen.)
Geld abheben bei fremder Bank mind. 5,98 EUR
Fremdwährung abheben in Europa mind. 5,98 EUR
Geld abheben außerhalb Europas mind. 5,98 EUR
Bemerkung Kosten Geldabheben Inland: 1,95% des Umsatzbetrages, mindestens 5,98 EUR Ausland: 1,95% des Umsatzbetrages, mindestens 5,98 EUR + 1% des Umsatzbetrages Auslandseinsatzentgelt
Kosten Überweisung per Telefonauftrag 1,50 EUR
Kosten Überweisung per Überweisungsträger 1,50 EUR
Kosten Kontoauszug Kontoauszug mtl. online oder am Kontoauszugsdrucker kostenlos, per Post entstehen Portokosten
Zinsen auf dem Girokonto 0,00 %
Zinsen auf dem Tagesgeldkonto 2,00 %
Zinsen Dispokredit 13,24 %
Zinsen geduldeter Überziehungskredit 13,24 %
Werbeaktion Das Startguthaben in Höhe von 50 Euro wird nur einmalig pro Neukunde bei Neueröffnung eines kostenlosen Girokontos gezahlt. Die Auszahlung des Startguthabens erfolgt drei Monate nach Kontoeröffnung.

FAZIT

Die Commerzbank bietet lediglich für Kunden mit mehr als 1.200,- EUR mtl. Geldeingang ein kostenloses Girokonto. Jedoch kann man nicht wirklich von einem kostenloses Girokonto sprechen, da sehr viele Dienstleistungen noch Entgeld verursachen, wie z.B. jährliche Kosten der Kreditkarte, Einrichten und ausführen von Daueraufträgen (sofern das Geld an eine andere Bank geht) und vieles mehr. Das ist nicht mehr zeitgemäß und führt zu starken Abschlägen in der Bewertung.

unsere Bewertung
81 Punkte
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Unsere Bewertung setzt sich im Detail wie folgt zusammen:

Kategorie 100 Punkte abzl. Begründung
Anzahl Filialen -0 Punkte bundesweites Filialnetz
geforderter Geldeingang -10 Punkte Minimum monatlicher Geldeingang 1.200,00 EUR
Kosten Kreditkarte -5 Punkte Die Kosten pro Jahr für eine Kreditkarte sind im Vergleich viel zu hoch.
Anzahl Geldautomaten -3 Punkte Leider kann man in Deutschland nur an 9.000 Automaten der Cash Group Geld abheben.
Sonstiges -1 Punkte Die Zinsen des Dispokredits sind im Vergleich zu hoch.
SUMME 81 Punkte zur Commerzbank




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Commerzbank


Die Commerzbank AG darf für sich das Prädikat in Anspruch nehmen, eine der ältesten Banken auf deutschem Boden zu sein. Bereits im Jahre 1870 nahm sie die Geschäftstätigkeit auf. Gründerväter waren neben hanseatischen Kaufleuten auch verschiedene private Bankiers. Schon drei Jahre später wurde mit der „London- und Hanseatic Bank“ die erste Tochtergesellschaft gegründet. Sie stellte allerdings ihren Betrieb während des ersten Weltkrieges ein. Anfangs agierte die Commerzbank AG von Hamburg aus und unterhielt Filialen in Frankfurt am Main und in Berlin. 1905 wurde der rechtliche Hauptsitz in die deutsche Hauptstadt verlegt. Anlass des Ortswechsels war der Zusammenschluss mit der Berliner Bank AG.

1920 übernahm man auch die Mitteldeutsche Privatbank AG. Das brachte für die Commerzbank den Vorteil, dass man von einem Tag zum anderen auf ein dichtes Filialnetz in Mitteldeutschland zugreifen konnte. Dazu trugen auch die Übernahmen zahlreicher kleinerer Banken und später der Mitteldeutschen Creditbank Frankfurt im Jahr 1929 bei. Die Weltwirtschaftskrise von 1931 führte dazu, dass die Reichsregierung die Fusion mit dem Barmer Bankverein anordnete. Dadurch bekam die Commerzbank einen weiteren Schwung von Filialen in der Nordhälfte Deutschlands hinzu.

Während des zweiten Weltkrieges wurde die Commerzbank zersplittert und erst 1958 wieder mit Ausnahme der auf ostdeutschem Territorium befindlichen Teile wieder zusammen geführt. Seitdem hat die Commerzbank noch durch weitere zahlreiche Fusionen und Übernahmen ihr Filialnetz erweitern und die Zahl ihrer Kunden erhöhen können. Eine der größten Übernahmen fand im Zusammenhang mit der Finanzkrise 2008/2009 statt. Dort gelang es, den direkten Konkurrenten Dresdner Bank ins eigene Unternehmen zu überführen. Außerdem findet 2009 die Gründung einer so genannten Bad Bank statt, die erfolgreich zur Konsolidierung des Gesamtunternehmens beitragen konnte.

Bei der Commerzbank AG handelt es sich inzwischen um eine Vollbank, die sich sowohl im Privatkundengeschäft als auch im Gewerbekundengeschäft stark engagiert. Sie ist im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts zur zweitgrößten Bank Deutschland avanciert. Ihre Produktpalette beginnt bei Girokonten, zu denen man sowohl EC Karten als auch Kreditkarten bekommen kann. Darüber hinaus kann der gewerbliche und private Kunde hier die unterschiedlichsten Geldanlagen tätigen, egal ob er eine feste Verzinsung oder den Reiz einer spekulativen Anlage mit wechselnder Verzinsung haben möchte. Die Geldanlagen werden auch als staatlich geförderte Produkte zur privaten Altersvorsorge angeboten.

Ein weiteres Schwerpunktgeschäftsfeld der Commerzbank ist das Kreditgeschäft. Die Commerzbank bietet den privaten Kunden sowohl die so genannten zweckfreien Konsumkredite als auch zweckgebundene Kredite, wie beispielsweise Fahrzeugfinanzierungen und Hypotheken zum Hauskauf an. Zu ihren Kreditkunden gehören auch große Unternehmen, die ihre notwendigen Investitionen über gewerbliche Darlehen finanzieren lassen.